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Tanz-Coaching

Was fehlt, wenn alles stimmt — aber nichts passiert.

Die meisten Tanzschulen arbeiten an drei Dingen: Technik, Figuren, Musikalität. Ich auch. Aber mein eigentlicher Fokus liegt woanders — bei dem, was zwischen euch passiert.

Was ich anders mache

Vier Säulen. Drei davon kennt jeder.

Wenn du Paartanz lernst, arbeitest du meistens an drei Dingen: Technik, Figuren, Musikalität. Das ist sinnvoll — all das hat seinen Platz. Aber es gibt eine vierte Säule, über die fast niemand spricht. Die ist eigentlich die entscheidende.

Säule 1

Technik

Wie bewege ich meinen eigenen Körper?

Schritte, Gewichtsverlagerung, Körperspannung. Die Grundlage für alles, was danach kommt.

Säule 2

Figuren

Welche Abläufe kann ich tanzen?

Von einfachen Figurenfolgen bis zu komplexen Variationen und freiem Führen. Das Vokabular, mit dem ihr euch auf der Tanzfläche begegnet.

Säule 3

Musikalität

Wie tanze ich zur Musik?

Takt hören, mit Breaks und Energie spielen, die Musik nicht nur begleiten sondern ausleben.

Säule 4

Das Miteinander

Wie tanzen wir wirklich zusammen?

Das ist die Säule, die fast überall fehlt. Nicht in jedem Kursraum — aber in den meisten. Es gibt kaum Unterricht dafür. Kaum Bewusstsein. Dabei ist genau das der Unterschied — ob ein Tanz nur läuft, oder ob man wirklich im Gespür miteinander ist.

Hier geht es um Fragen wie: Spüre ich mein Gegenüber wirklich? Bin ich beim Tanzen bei mir — oder im Kopf? Reagiere ich auf das, was gerade passiert — oder auf das, was ich erwarte?

Als Führende:r: Gehst du vor jeder Bewegung erstmal in den Kontakt? Oder arbeitest du deinen Plan ab?

Als Folgende:r: Bist du wirklich da — oder schon einen Schritt voraus, weil du versuchst zu antizipieren? Wie viel bestimmst du den Tanz eigentlich mit? Tempo, Energie, Qualität der Verbindung — das bringst du ein. Auch wenn jemand immer dieselbe Figur führt.

Ich bin in allen vier Säulen zu Hause. Technik, Figuren, Musikalität — das kann ich dir vermitteln, und das mache ich auch. Aber meine eigentliche Arbeit fängt da an, wo es um Feinfühligkeit geht. Um Wahrnehmung. Darum, was zwischen zwei Menschen passiert. Weil ich nach 20 Jahren Tanzen eines immer deutlicher sehe:

Die Fixierung auf nur Technik, Figuren und Musikalität verhindert das gemeinsame Tanzen.

Figuren sind das Vokabular, in dem wir uns begegnen können. Aber wer nur Vokabeln lernt, kann trotzdem keinen Dialog führen.

Session-Ablauf

Nicht Tanzunterricht, sondern Tanz-Coaching.

Kein Figurenlernen. Kein Schritte-Nachturnen. Wir arbeiten an der Grundhaltung, mit der du in den Tanz gehst — und von da aus merken viele, dass sich auch die einzelnen Tänze anders anfühlen.

Es geht nicht darum, dass du aus der Session kommst und zehn neue Figuren kennst. Es geht darum, dass du anders in den nächsten Tanz gehst. Präsenter. Mehr bei dir — und offener für das, was dein Gegenüber einbringt.

  1. Gespräch — Ankommen und klären, was da ist

    Wir starten nicht sofort auf der Tanzfläche. Wir starten im Gespräch. Was beschäftigt dich gerade? Was wünschst du dir? Was soll heute im Tanz passieren?

    Das Gespräch ist kein Nice to Have. Es ist Teil des Prozesses. Weil das, was dich auf der Tanzfläche beschäftigt, selten nur mit Technik zu tun hat. Manchmal ist es mehr — dann gibt es auch Life-Coaching.

  2. Beobachten und Impuls

    Dann tanzen wir. Ich schaue zu, spüre hin, beobachte was passiert — und gebe dir kleine, konkrete Hinweise.

    Nicht zehn Korrekturen auf einmal. Manchmal ein Bild: "Stell dir vor wie so ein Gummiband." Manchmal eine Körperwahrnehmung: "Spür mal die Hand vom anderen." Manchmal eine Frage: "Spürst du dich gerade eigentlich selbst?" Oder ein Impuls: "Gib dir den Moment, bevor du reagierst."

    Ein gut platzierter Impuls wirkt mehr als zehn gleichzeitig.

  3. Direkt im Tanz umsetzen

    Kein Theorie-Block und dann Praxis. Du probierst sofort aus, was wir gerade besprochen haben. Im Tanz, in Echtzeit. Weil sich manche Dinge nicht erklären lassen — man muss sie spüren.

  4. Transfer — Was du mitnimmst

    Am Ende jeder Session: Was nimmst du mit auf die nächste Party? Was kannst du sofort ausprobieren? Kein Hausaufgaben-Zettel — sondern ein Impuls, an dem du dranbleiben kannst.

Formate & Preise

Das 1:2-Format ist der Standard.

Nicht die günstigere Alternative — sondern so, wie ich Coaching im Dialog denke. Zwei Menschen, die zusammen lernen, weil Dialog live erlebt werden muss. Das 1:1-Format ist für die, die gezielt an ihrem eigenen Anteil arbeiten wollen.

Tanz-Coaching · 1:2

Zwei Personen, eine Session.

Ihr kommt zu zweit — und erlebt direkt im Tanz, was Dialog bedeutet.

Pro Session 120 €
3er-Paket 330 €

Tanz-Coaching · 1:1

Eine Person, eine Session.

Du kommst allein und arbeitest gezielt an deinem eigenen Anteil im Tanz.

Pro Session 90 €
3er-Paket 250 €
Erstgespräch anfragen Kostenlos, 15–20 Minuten, unverbindlich.

Häufige Fragen

Was viele zuerst fragen.

"Was ist der Unterschied zu Privatstunden?"

Wenn du Privatstunden buchst, bekommst du individuelle Aufmerksamkeit — das ist gut. Aber der Fokus liegt trotzdem auf Figuren, Technik, Korrekturen. Das ist Tanzunterricht, nur zu zweit.

Tanz-Coaching stellt eine andere Frage: Was ist eigentlich das Problem? Manchmal ist es eine Figur. Oft ist es etwas anderes — wie du in den Tanz gehst, wie du Kontakt aufnimmst, was in dir passiert, wenn du führst oder folgst.

Nicht weil Privatstunden schlecht wären. Sondern weil sie etwas anderes machen.

"Ich war schon in vielen Kursen — warum sollte das hier anders sein?"

Kurse machen etwas Bestimmtes: Sie arbeiten an Technik, Figuren, Musikalität. Das ist sinnvoll. Und wenn das das Problem ist, sind Kurse die richtige Antwort.

Wenn das Problem aber woanders liegt — wie du in Verbindung gehst, was du fühlst wenn du führst oder folgst, was passiert wenn der Tanz nicht mehr in deinem Kopf läuft — dann löst ein weiterer Kurs es eben nicht.

Das ist kein Widerspruch zu allem, was du bisher gemacht hast. Es ist die nächste Säule.

"Brauche ich nicht erst mehr Technik?"

Technik hat ihren Platz — und wir arbeiten auch daran. Aber ohne Präsenz und Kontakt zum Gegenüber wird Technik schnell zur Bremse statt zur Unterstützung. Du denkst dann mehr nach, statt zu spüren. Mehr Figuren lösen das nicht. Wir schauen gemeinsam, was es wirklich braucht.

"Ich mache ständig Fehler — ist das nicht erstmal mein Problem?"

Diese Stimme im Kopf — die verschwindet nicht durch mehr Üben. Im Gegenteil: Mehr Druck macht sie lauter. Wir schauen gemeinsam, was passiert, wenn du aufhörst, dich zu bewerten, und anfängst, wahrzunehmen. Das ist ein anderer Weg.

"Ich tanze schon lange — bringt mir das noch was?"

Ehrlich gesagt: Genau für dich ist es gedacht.

Wer noch am Anfang steht, braucht zunächst eine andere Basis. Wer schon lange tanzt, hat Technik, hat Figuren, kennt die Musik — und merkt trotzdem, dass etwas fehlt. Dieses Gefühl. Du kannst es nicht genau benennen. Aber du kennst es.

Wer lange tanzt, ist also im Vorteil: Das Material ist da. Wir können direkt an dem arbeiten, was wirklich fehlt.

"Für wen ist das nichts?"

Ehrliche Antwort: Wenn du hauptsächlich neue Figuren sammeln möchtest, bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Genauso, wenn Tanz für dich vor allem Wettkampf oder Performance ist. Und wer noch ganz am Anfang steht, braucht erstmal eine andere Basis — erste Schritte in Salsa oder Kizomba solltest du schon kennen.

"Muss ich eine:n Partner:in mitbringen?"

Nein. Im 1:1 kommst du allein. Ich kann beides — führen und folgen — weil ich beides seit über 20 Jahren mache. So können wir direkt an dem arbeiten, was für dich gerade dran ist.

Wenn du mit jemandem zusammen kommen möchtest: Das geht auch. Dafür gibt es das 1:2-Format.

"Geht das auch online?"

Nein — nur vor Ort in Bielefeld.

Tanz-Coaching lebt vom körperlichen Kontakt. Ich kann dir nicht über einen Bildschirm zeigen, was zwischen zwei Menschen passiert, wenn sie sich wirklich aufeinander einlassen. Ich kann es dir mal beschreiben. Aber es wirklich erleben — das geht nicht aus der Distanz.

"Kann man das wirklich lernen — oder passiert das einfach?"

Ja, das ist erlernbar. Nicht als Technik, die man auswendig lernt. Sondern als Haltung, die man entwickelt. Manche spüren nach einer Session schon einen Unterschied. Andere brauchen etwas mehr Zeit. Beides ist okay.

"Tanzt du Salsa oder Kizomba?"

Beides. Salsa ist mein Hauptangebot. Kizomba mache ich auch — aber seltener.

Was den Unterschied zwischen beiden ausmacht, ist die Musik, der Stil, das Vokabular. Was in beiden gleich ist: der Dialog. Präsenz. Das Gespür füreinander. Darum geht es mir — egal welcher Tanz gerade läuft.

Erstgespräch

Ich bin gespannt, wo du gerade stehst.

Wenn dich irgendwas davon angesprochen hat — meld dich einfach. Ein kurzes Gespräch, 15-20 Minuten, kostenlos. Wir schauen, wo du gerade stehst und ob mein Ansatz zu dir passt. Kein Programm, keine Verpflichtung. Nur ein offenes Gespräch.